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Im Hausarchiv des Bankhauses Sal. Oppenheim jr. & Cie. spiegeln sich mehr als zwei Jahrhunderte Bank- und Familiengeschichte.
Es wurde 1939 in Köln seiner Bestimmung übergeben und ist damit das älteste private Bankarchiv in Deutschland.
In der internen Kommunikation und im öffentlichen Auftreten des 1789 gegründeten Bankhauses spielt die eigene Geschichte eine
bedeutende Rolle. Die Vermittlung der historischen Kenntnisse nach außen und innen gehört zu den wesentlichen Aufgaben des
Hausarchivs. Ferner steht es der interessierten Öffentlichkeit zu Forschungszwecken offen.
Schwerpunkte des Archivmaterials sind die vielfältigen Engagements der Bank für die wirtschaftliche Entwicklung Kölns und
des Rheinlandes. Die Akten umfassen ein breites Themenspektrum vom Eisenbahnwesen über die Schwer-, Elektro- und Bauindustrie
sowie das Versicherungs- und Bankwesen bis hin zu öffentlichen Finanzen. Hinzu kommen private Korrespondenz der Familie von
Oppenheim sowie Material über ihr Wirken in Politik, Kultur und Gesellschaft, etwa als Bürger Kölns oder als Juden in Preußen.
Ein weiterer Bestand ist der umfangreiche Nachlass des Orientforschers und Archäologen Max von Oppenheim. Schließlich enthält
das Archiv Sammlungsgut wie Fotos, Glasnegative, historische Wertpapiere und Medaillen. Eine Forschungsbibliothek ist angegliedert.
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