Zwischen Zuwendungskultur und Stiftungswesen

Der Römer C. Maecenas (70 – 8 vor Christus) ist Namensgeber für den Begriff Mäzenatentum, der die freigebige Förderung von Künsten und Wissenschaften, im weiteren Sinne von Kultur und Gemeinwesen bezeichnet. Entscheidend für den Mäzen ist, daß er eine gesellschaftspolitisch motivierte Investition in die Zukunft tätigt, für die er keine konkrete Gegenleistung erwartet. Formen und Ziele des Mäzenatentums sind vielfältig: neben Stiftungen und Spenden zählt auch das ehrenamtliche Engagement, zum Beispiel in Wohltätigkeitsvereinen, dazu.

In jüngster Zeit sind über die Förderung von Wissenschaft, Bildung, Sozialem und Kultur hinaus Themen wie Umwelt- und Naturschutz in den Fokus der Mäzene gerückt.