Nach dem Ersten Weltkrieg förderten Familie und Bank den Neustart der Universität zu Köln. Auf Initiative des Bankhauses wurde 1957 das Institut für Bankwirtschaft und Bankrecht an der Universität zu Köln gegründet. Anfang der 1960er Jahre unterstützte Sal. Oppenheim aktiv den Bau von Studentenwohnungen und übernahm den privaten Anteil an der Finanzierung. Seit 1989 konzentrieren sich die universitären Stiftungsaktivitäten auf einen neuen Schwerpunkt: Gefördert werden bank- und betriebswirtschaftliche Projekte sowie die Schulung des Managementnachwuchses in Osteuropa. Auch wissenschaftliche Austauschprogramme und andere Projekte zur Förderung der Verständigung zwischen Deutschland und den Ländern des ehemaligen Ostblocks werden intensiv unterstützt.
Das bildungspolitische Engagement beschränkte sich jedoch nicht nur auf Einrichtungen in Deutschland. Sal. Oppenheim unterstützt zum Beispiel seit der Gründung im Jahr 1997 das Deutsche Forum für Kunstgeschichte in Paris, das sich dem Wissenschaftstransfer, der Nachwuchsförderung und der Forschung widmet.
Im November 2002 hat Sal. Oppenheim eine Kooperation mit dem Kölner Friedrich-Wilhelm-Gymnasium geschlossen. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, den Schülern wirtschaftliche Zusammenhänge und die unternehmerische Arbeits- und Berufswelt frühzeitig näherzubringen.