Die geringen Impulse, die von der Marktseite für eine positive Geschäftsentwicklung im Asset Management ausgingen, wurden durch das neue deutsche Investmentrecht kompensiert. Die seit dem 1. Januar 2004 geltenden rechtlichen Bestimmungen haben den Handlungsspielraum der Oppenheim Kapitalanlagegesellschaft mbH (OKAG) erheblich erweitert. Mit der Finanzportfolioverwaltung außerhalb von Wertpapiersondervermögen und der Auflegung von Dachhedgefonds eröffneten sich für die OKAG neue Aufgabenfelder. Aus der Novellierung der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen ergaben sich darüber hinaus weitreichende Änderungen für verschiedene Bereiche des Unternehmens. So erforderte beispielsweise die neue Derivate-Verordnung die Einführung zusätzlicher Maßnahmen zur Risikokontrolle.

Aber nicht nur der Finanzplatz Deutschland steigerte seine Attraktivität durch eine praxisgerechtere Gesetzgebung. Auch der Standort Luxemburg paßte seine rechtlichen Rahmenbedingungen und die Finanzmarktaufsicht weiter an die Erfordernisse einer effizienten Vermögensverwaltung an. Neben den innovativen Fondsformen, die im Laufe der vergangenen Jahre ins Leben gerufen wurden, entstand hier mit der neuen Rechtsform SICAR (Société d’Investissement en Capital à Risque – Gesellschaft für Risikokapital) ein speziell auf Venture Capital und Private Equity Investments zugeschnittenes Instrument.

Insgesamt erhöhte sich das verwaltete Vermögen der Oppenheim Kapitalanlagegesellschaften in Deutschland, Luxemburg und Irland um knapp 12% von anfänglich 29,8 Mrd. € auf 33,3 Mrd. €.

Das verwaltete Fondsvermögen unterteilt nach Asset-Klassen zeigt eine Aufteilung in Aktien mit 18%, Renten mit 26,6%, Balanced mit 28,5%, Immobilien mit 25,5% und Sonstiges Fondsvermögen mit 1,3%.

Verwaltetes Fondsvermögen nach Asset-Klassen (Angaben in Prozent)

Zum Anfang dieser Seite Top