Die Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Schweiz) AG mit Sitz in Zürich konzentriert sich auf die Vermögensverwaltung für Privatkunden und das Brokerage für institutionelle Kunden. Die Filiale in Genf legt ihren Fokus ausschließlich auf die Vermögensverwaltung.
Mit dem Vermögensverwaltungsgeschäft in der Schweiz bietet Sal. Oppenheim ihrer anspruchsvollen nationalen und internationalen Klientel ein umfassendes und individuelles Betreuungs- und Beratungsspektrum. Das Institutional Brokerage ist auf Research, Verkauf und Handel von Schweizer Aktien sowie auf den Bereich strukturierter Eurolandprodukte fokussiert.
Die Aktienmärkte entwickelten sich im Vergleich zu den Vorjahren verhältnismäßig ruhig – mit geringen Volatilitäten und niedrigen Volumina. Der Swiss Market Index legte um knapp 4% zu, während der DJ EURO STOXX eine Performance von rund 7% erreichte. Der amerikanische S&P500 stieg um 9% bei einer gleichzeitigen Abschwächung des US-$.
Der Jahresgewinn der Bank stieg im Geschäftsjahr um 9% auf 19 Mio.CHF, und die Bilanzsumme beträgt 921,4 Mio.CHF. Zu diesem Erfolg hat vor allem die Zunahme des Kommissionsertrags im Geschäftsbereich Private Banking beigetragen, die auf das ansteigende Kundenvermögen zurückzuführen ist. Vielversprechend hat sich auch der Verkauf von strukturierten Eurolandprodukten entwickelt. Zudem hat Sal. Oppenheim seine Positionierung als exzellenter Anbieter derivater Investments weiter verbessert.
Im Portfoliomanagement zielt die Strategie der Bank darauf ab, maßgeschneiderte Lösungen für die individuellen Bedürfnisse der Privatkundschaft zu finden. Der dabei verfolgte strukturierte Anlageprozeß, der vor allem von der Unabhängigkeit und der großen Erfahrung Sal. Oppenheims im globalen Wertpapiergeschäft profitiert, hat im Laufe der Jahre konstante und überdurchschnittlich gute Resultate erzielt. In der Folge haben in der Schweiz bereits mehr als 40% aller Privatkunden der Bank ein Vermögensverwaltungsmandat anvertraut.
Nachdem Sal. Oppenheim Schweiz bereits seit Jahren einen Teil der anvertrauten Kundengelder gezielt in währungsmäßig abgesicherte Hedgefonds investiert, wurde im vergangenen Jahr der Einsatz dieser Anlageinstrumente weiter erhöht, um das Währungsrisiko für europäische Kunden zu reduzieren – mit gutem Erfolg: Die ausgewählten Hedgefonds entwickelten sich insgesamt sehr positiv. Daneben wurden die defensiven Portfoliostrukturen weiter diversifiziert, indem auch Wandelanleihenfonds in währungsgesicherter Form Berücksichtigung fanden.
Im institutionellen Geschäft hat sich die Positionierung als unabhängiger, lokaler Broker mit Fokus auf kleinund mittelkapitalisierte Unternehmen als richtig erwiesen. Verschiedene neutrale Marktstudien zählen das Bankhaus im Research für Schweizer Aktien zu den Besten.
Im Jahr 2005 wird die Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Schweiz) AG die ganzheitliche und qualitativ hochwertige Betreuung und Beratung für ihre Privatkunden fortsetzen. Dabei soll neben Europa insbesondere der bedeutende und für das Haus attraktive Markt in Lateinamerika weiter erschlossen werden. Zugleich wird im institutionellen Geschäft die Zusammenarbeit mit dem Stammhaus bei der Vermarktung von erfolgreichen und innovativen Produkten intensiviert, um weitere Synergien zum Vorteil der Kunden nutzen zu können.

Mit dem Zertifikat auf den Swiss Buyback Basket ermöglichte Sal. Oppenheim den Schweizer Anlegern den Zugang zu Aktien, für die ein Aktienrückkaufprogramm durchgeführt wurde. Eine solche Strategie basiert auf dem Ansatz, daß Aktienrückkäufe durch eine Verdichtung des Gewinns pro Aktie kursfördernde Effekte aufweisen. Zugleich bildete das Zertifikat mit der Auswahl von acht Schweizer Unternehmen ein breit diversifiziertes Portfolio des Schweizer Marktes ab.