Im benachbarten Ausland ist Sal. Oppenheim an insgesamt fünf Standorten präsent: Luxemburg, Zürich, Genf, Wien und Salzburg. Die großen inländischen Tochtergesellschaften haben ihren Sitz in Köln und Wiesbaden.
Im Jahr 1973 gründete Sal. Oppenheim gemeinsam mit dem Amsterdamer Bankhaus Pierson, Heldring & Pierson die Bank Oppenheim Pierson International S.A., Luxemburg. Sechs Jahre später erwarben Sal. Oppenheim und Pierson das Bankhaus Schoop, Reiff & Co. AG in Zürich. Nach der Fusion von Piersons Muttergesellschaft Amro mit der ABN beendete Sal. Oppenheim 1992 die Partnerschaft, um die vom Erhalt der Unabhängigkeit geprägte Unternehmenskultur zu wahren. Statt dessen gründeten die Kölner jeweils eine eigene Bank in Luxemburg und in der Schweiz. Seit dem Jahre 2001 ist die Tochtergesellschaft in der Schweiz mit zwei Standorten in Zürich und Genf vertreten.
Im Jahr 2001 ließ sich Sal. Oppenheim mit einer Niederlassung in Wien nieder. Darüber hinaus wurde im Juli 2002 eine Filiale in Salzburg eröffnet, um der kulturellen und zunehmenden wirtschaftlichen Bedeutung des Raumes Salzburg Rechnung zu tragen.
Inzwischen hat das Bankhaus seine Strukturen bezüglich seiner Auslandsaktivitäten neu positioniert. Im Jahr 2003 gründete die Bank unter dem Namen Sal. Oppenheim International S.A. in Luxemburg eine Holding, in der die Aktivitäten der Tochtergesellschaften gebündelt wurden.