Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung
Folgende Aspekte sind für die aktuelle Beurteilung der Risikolage des Bankhauses von besonderer Bedeutung.
Kreditrisiko
- Das Kreditportfolio besteht zu 96,6% (Bankhaus Sal. Oppenheim) beziehungsweise 93,7% (BHF-BANK) aus Adressen der Kategorie Investment Grade, entsprechend einem S&P-Rating von "BBB-" und darüber.
- Im Bankhaus Sal. Oppenheim bestehen keine nennenswerten Länderrisiken. Bei der BHF-BANK betragen sie 430,0 Mio. €.
- Die Systeme zur Überwachung und Steuerung der Kreditrisiken wurden im Jahr 2006 weiterentwickelt und gewährleisten ein zeitnahes Monitoring und Management der Risiken des Gesamtkreditportfolios, sowohl auf der Ebene des Bankhauses Sal. Oppenheim wie auf Konzernebene.
- Das Beteiligungsportfolio unterliegt einer konservativen Bewertung.
- Aufgrund der konjunkturell stabilen Situation und des diversifizierten Portfolios erwartet die Bank für 2007 gegenüber dem Vorjahr keine erhöhten Risiken aus den Kreditbereichen.
Marktrisiko
Das Handelsgeschäft wird seit Jahren maßgeblich durch kundengetriebene Umsätze in Retail-Aktienderivaten bestimmt. Aufgrund der bestehenden und stetig wachsenden Produktvielfalt können die Investoren entsprechend ihrer individuellen Markterwartung eine Positionierung einnehmen. Das Sal. Oppenheim Geschäftsmodell fußt dabei auf dem Prinzip, innerhalb der genehmigten Limite die aus der Veräußerung von Retail-Aktienderivaten resultierenden Risiken zu steuern und potienzielle Margen zu vereinnahmen.
Eigenkapitalausstattung
Das Eigenkapital belief sich zum Bilanzstichtag im Konzern auf 1.935 Mio. €. Die starke Eigenmittelausstattung des Konzerns und des Bankhauses Sal. Oppenheim spiegelt sich auch in der überdurchschnittlichen Höhe des Solvabilitätskoeffizienten von 12,3% bei einem Sollwert von 8% wider.
Top