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Am 1. September 1841, vor 175 Jahren, gab die Rheinische Eisenbahngesellschaft die Strecke von Köln nach Aachen frei. Das Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. spielte eine entscheidende Rolle, dass dieses Ereignis gefeiert werden konnte. 1837 hatte es bereits zum Gründerkreis der Bahngesellschaft gezählt.

Die Inhaber Simon und Abraham Oppenheim waren die einzigen der zahlreichen Investoren aus Köln, die sich für den Verlauf der Strecke über Aachen aussprachen. Für die Infrastruktur des Rheinlands machte dies zwar Sinn, war aber bei weitem teurer als die von Kölner Finanzkreisen unterstützte Lösung und daher lange und bitter umkämpft.

Finanztechnisch stellte das Bahnprojekt nicht nur wegen der bis dahin beispiellos hohen Investitionssumme ein Risiko dar. Aktiengesellschaften als Finanzierungsinstrument waren noch jung, Anleger schwankten zwischen Skepsis und Spekulationslust. Das Bankhaus Oppenheim wirkte gerade in der Frühphase des Bahnbaus als Garant der Solidität – es stieg selbst als Großaktionär ein und mobilisierte mit Hilfe seiner Netzwerke Kapital aus in- und ausländischen Finanzzentren.


Die Gründung von Sal. Oppenheim