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Es ist das älteste Galopprennen in der Geschichte des deutschen Rennsports: Das Oppenheim-Union-Rennen startete am 14. Juni auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch bereits zum 180. Mal. Die erste Veranstaltung fand allerdings weit weg von der Domstadt – nämlich im Jahr 1834 in Berlin-Tempelhof – statt. Seit 1947 wird das traditionsreiche Rennen in Köln ausgetragen – auch dank der Bankiers aus dem Hause Sal. Oppenheim.

Historie im Hoppegarten. Mitte des 19. Jahrhunderts gewann der Pferdesport immer größere gesellschaftliche Bedeutung. Bei der Eröffnung der Galopprennbahn Hoppegarten bei Berlin 1868, auf der das Union-Rennen fortan ausgetragen wurde, war sogar der damalige König Wilhelm I. anwesend, begleitet von seinem späteren Reichskanzler Otto von Bismarck. Ein Finanzier der Anlage war der Union-Klub. Zu ihm gehörte bald Eduard von Oppenheim, Gründer des Gestüts Schlenderhan und einer der Initiatoren des Kölner Renn-Vereins. Hoppegarten entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Rennbahnen Deutschlands. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sie mehr und mehr zum gesellschaftlichen Treffpunkt aller Schichten. Bis 1944 blieb sie Austragungsort des Union-Rennens. Nach Kriegsende lag Hoppegarten jedoch in der sowjetischen Besatzungszone. Alle großen Galopprennen wurden in der Folge auf westdeutsche Städte verteilt.

Seit 1947 in Köln. Für eine Verlegung nach Köln ergriff ein Bankier aus dem Haus Oppenheim die Initiative: „Waldemar von Oppenheim machte sich dafür stark, das Union-Rennen in die Stadt zu holen“, sagt Gabriele Teichmann, Leiterin des historischen Archivs von Sal. Oppenheim. Der Enkel Eduard von Oppenheims war zu dieser Zeit Inhaber des Gestüts Schlenderhan und Vorsitzender des Kölner Renn-Vereins. 1947, im Jahr des 50-jährigen Jubiläums des Kölner Renn-Vereins, erhielt die Domstadt den Zuschlag für die Union. Auch die Verwaltungszentrale des westdeutschen Galopprennsports siedelte sich hier an. „Alles, was im deutschen Turf Rang und Namen hat, war seither in Köln-Weidenpesch“, sagt Teichmann.

Die Union und das Derby. Das Oppenheim-Union-Rennen, das das Bankhaus seit 1995 offiziell fördert, ist bis heute ein Highlight auf dem Kölner Turf. Als Vorprüfung zum Deutschen Derby zieht es regelmäßig internationale Spitzenpferde und Top-Jockeys in die Domstadt. Auch für das Jubiläumsrennen in diesem Jahr wurden hochkarätige dreijährige Hengste aus dem In- und Ausland genannt. Am Ende siegte mit dem großen Favoriten Shimrano ein in Deutschland gezüchteter und trainierter Hengst. Für das Bankhaus Sal. Oppenheim, das im Vorjahr sein 225-jähriges Bestehen feierte, gehört die Unterstützung des Rennens zu den Höhepunkten seines sportlich-kulturellen Engagements.


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