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Öl übertrifft alle anderen Rohstoffe, wenn es um das globale Handelsvolumen geht. Umso erstaunlicher waren die zuletzt sehr ungewöhnlichen Preisschwankungen. Sie verdeutlichen die starke Verunsicherung vieler Marktteilnehmer.

Unserer Einschätzung nach dürfte das Ölangebot nicht weiter steigen, während eine wachsende Nachfrage helfen sollte, hohe Lagerbestände abzubauen. Angekurbelt wird das Kaufinteresse durch die günstigen Preise. Dies spricht aus unserer Sicht mittelfristig für Ölpreise, die wieder auf knapp unter 60 US-Dollar je Barrel ansteigen könnten, wenngleich weiterhin mit einer hohen Volatilität zu rechnen ist.

Der Grund: Das niedrige Preisniveau begünstigt den Abbau von Überkapazitäten. Dies gilt insbesondere für die kostenintensivere US-Ölproduktion. Zudem rechnen wir – entgegen anderen Einschätzungen –nicht mit einer Angebotsschwemme durch iranische Ölexporte. Damit die Sanktionen aufgehoben werden können, müsste das Land seinen Versprechungen nachkommen. Zudem wären zunächst Investitionen in die Infrastruktur erforderlich. Seitens der OPEC-Länder erwarten wir derzeit keine Anpassungen der Förderquoten. Erst nach dem Abbau von Überkapazitäten könnten steigende Preise wieder Anreize setzen, die Produktion auszubauen.


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