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Erfahrung aus Tradition

Mehr als 225 Jahre gelebte Geschichte

Das Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. steht auf dem Fundament einer über 225-jährigen Geschichte. Seit seiner Gründung hat es elf Staats- und Herrschaftssysteme erlebt. Mit der Einführung des Euro im Jahr 2002 wurde bereits die sechste Währungsumstellung gemeistert.

Durch alle Umbrüche und Krisen hindurch hat das über sieben Generationen hinweg familiengeführte Haus bewegte Geschichte geschrieben. Im März 2010 wurde mit der Deutschen Bank als neuer Eigentümerin das jüngste Kapitel aufgeschlagen. Aus einem starken Verbund heraus agiert Sal. Oppenheim heute als eigenständige Bank im Deutsche Bank-Konzern.

Mehr zu unserer Unternehmensgeschichte finden Sie in der Mediathek und in unserem Blauen Buch.

Film: Die Geschichte von Sal. Oppenheim

Das Hausarchiv von Sal. Oppenheim

Schatz historischen Wissens

In unserem Hausarchiv spiegeln sich mehr als 225 Jahre Bank- und Familiengeschichte wider. Es wurde 1939 seiner Bestimmung übergeben und ist damit das älteste private Bankarchiv Deutschlands. Seine Hauptaufgabe ist die Sammlung und Langzeitaufbewahrung der wichtigen Unterlagen zur Entwicklung von Sal. Oppenheim. Der Schatz an historischem Wissen steht neben den Fachabteilungen der Bank auch Wissenschaftlern und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf den vielfältigen Engagements der Bank für die wirtschaftliche Entwicklung Kölns und des Rheinlandes: vom Eisenbahnwesen über die Schwer-, Elektro- und Bauindustrie, das Versicherungs- und Bankwesen bis hin zu öffentlichen Finanzen. Hinzu kommt Material über das Wirken der Familie Oppenheim in Politik, Kultur und Gesellschaft. Dazu zählt auch der umfangreiche Nachlass des Orientforschers Max von Oppenheim.


Max von Oppenheim

Forscher, Sammler, Diplomat

Statt als Bankier in Köln Karriere zu machen, ging Max von Oppenheim (1860 – 1946) für viele Jahre in den Orient: als Forschungsreisender, Archäologe, Ethnologe, Sammler und politischer Berater. Seine Reisen und seine Grabungen dokumentierte er in einer einzigartigen Fotosammlung. Weitere Literatur zu Max von Oppenheim finden Sie in unserer Mediathek.

Die geretteten Götter vom Tell Halaf

Die bedeutendste Leistung des Bankierssohns ist die Ausgrabung der 3000 Jahre alten aramäischen Stadt Guzana auf dem Tell Halaf im heutigen Syrien. Einen Großteil der Funde konnte er in seinem privat finanzierten Tell-Halaf-Museum in Berlin präsentieren. Durch einen Luftangriff 1943 wurden viele der monumentalen Steinfiguren jedoch zerstört. Fast 70 Jahre später, nach umfangreichen Restaurierungen, waren „Die geretteten Götter aus dem Palast vom Tell Halaf“ 2011 erstmals wieder im Berliner Pergamonmuseum zu sehen. Nach dem Umbau des Museums werden sie dort ihre endgültige Heimstatt finden. 2014 wurden die Fundstücke in der Bundeskunsthalle in Bonn gezeigt. Seinerzeit entstand der Kurzfilm Behind The Art – Tell Halaf, den Sie auf dieser Seite sehen können. 

Video: Max von Oppenheim und der Palast vom Tell Halaf
Die Gründung von Sal. Oppenheim